Der Pony-Einspännerfahrer überzeugt bei den Rheinischen Meisterschaften, starke Grundlage in der Dressur und gelungener Marathon ebneten den Weg zum Titel

Der Jubel war groß: Herbert Troost darf sich neuer Rheinischer Meister 2026 im Pony-Einspännerfahren nennen. Mit einer überzeugenden Leistung über die verschiedenen Teilprüfungen sicherte sich der erfahrene Fahrsportler des Reit- und Fahrvereins Rheurdt (RFV) am Wochenende in Reichshof-Eiershagen den begehrten Titel und stellte einmal mehr seine Klasse im Gespannfahren unter Beweis. Bereits in der Dressur legte Troost mit seinem Pony Glaskow auf mittelschwerem Niveau den Grundstein für den späteren Erfolg. Mit einer hervorragenden Vorstellung sammelte er nur wenige Strafpunkte und verschaffte sich damit ein komfortables Punktepolster gegenüber der Konkurrenz. Diese Ausgangslage erwies sich im weiteren Verlauf der Meisterschaft als besonders wertvoll. Denn im anschließenden Marathon war erneut volle Konzentration gefragt. Die anspruchsvolle Geländeprüfung verlangte Pferd und Fahrer einiges ab. Troost meisterte die Herausforderungen jedoch souverän und kam mit einem gelungenen Ergebnis ins Ziel. Damit konnte er seine Führung behaupten und sich eine hervorragende Ausgangsposition für die abschließende Kegelprüfung sichern. Dort durfte sich der neue Rheinische Meister sogar noch einige Zeitstrafpunkte leisten. Sein Vorsprung aus Dressur und Marathon war groß genug, um die Konkurrenz letztlich auf Distanz zu halten. Am Ende stand fest: Herbert Troost ist Rheinischer Meister 2026 im Pony-Einspännerfahren. Silber gewann Erich Gerdads von der PSG St. Georg Grenzland. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte dabei auch sein langjähriger Beifahrer Karl-Heinz, der Troost seit Jahren zuverlässig zur Seite steht. Gerade im anspruchsvollen Fahrsport, bei dem es auf perfektes Zusammenspiel, Vertrauen und Erfahrung ankommt, ist ein eingespieltes Team ein entscheidender Erfolgsfaktor. Ausgerichtet wurden die Rheinischen Meisterschaften von den Fahrsportfreunden Reichshof, die für hervorragende Bedingungen und einen gelungenen Rahmen sorgten. Dafür gab es von den Beteiligten entsprechend viel Lob und Dank. Für Herbert Troost, dem amtierenden Kreismeister, ist der Gewinn des Rheinischen Meistertitels ein weiterer Höhepunkt in seiner langjährigen Laufbahn. Mit einer starken Dressur, einem gelungenen Marathon und genügend Reserven im Kegelparcours bewies er, dass Erfahrung, Routine und ein harmonisches Zusammenspiel mit seinem Pony und seinem Beifahrer auch auf Meisterschaftsebene den entscheidenden Unterschied machen können.


Foto: RFV Rheurdt