Kreisverband Kleve

von Stephan Derks 9. September 2026
Bei der EquiFit-Challenge war Ausdauer, Geschicklichkeit, Kondition und Teamgeist gefragt, neben den Platzierungen in den einzelnen Prüfungen wurde auch um die begehrten Meistertitel des Vereins gekämpft Zwei Tage lang standen am ersten Septemberwochenende beim Reit- und Fahrverein „von Bredow Wetten“ nicht nur der Reitsport im Mittelpunkt. Denn bei der EquiFit-Challenge des Kreispferdesportverbandes Kleve waren vielmehr Ausdauer, Geschicklichkeit, Kondition und Teamgeist gefragt. Die Veranstaltung, die aus dem früheren Kreisvierkampf hervorgegangen ist, verlangte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in mehreren Disziplinen einiges ab. Den Auftakt machte das Schwimmen im Parkbad Gelderland in Geldern. Je nach Alters- und Leistungsklasse mussten Strecken zwischen 25 und 50 Metern im Freistil bewältigt werden. Anschließend wechselte der Schauplatz nach Wetten, wo die Laufschuhe geschnürt wurden. Während die älteren Teilnehmer eine Strecke von 1,5 Kilometern absolvierten, standen für den Nachwuchs 1000 Meter auf dem Programm. Die jüngsten Teilnehmer, die Bambini, gingen über 400 Meter an den Start. Damit war bereits am ersten Wettkampftag deutlich geworden, was die EquiFit-Challenge so besonders macht: Wer am Ende ganz vorne landen wollte, musste nicht nur mit seinem Pferd harmonieren, sondern auch selbst über die nötige Fitness und den entsprechenden Kampfgeist verfügen. Tag zwei der Veranstaltung gehörte ganz dem Pferdesport. In der Dressur waren Präzision, Losgelassenheit und die feine Abstimmung zwischen Pferd und Reiter gefragt. Bei der Teilprüfung Springen galt es, die Hindernisse mit Übersicht, Mut und einer sicheren Partnerschaft zu überwinden. Den sportlichen Höhepunkt bildete das A-Springen mit Stechen das von Michaela Roest vor Alina Dercks gewonnen wurde. Die reiterlichen Teilprüfungen wurden von Dieter Kempken und Petra Simons beurteilt. Für die Teilnehmer ging es dabei um wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der EquiFit-Challenge. Am Ende setzte sich derjenige durch, der über das gesamte Wochenende die konstanteste Leistung zeigte und damit seine Vielseitigkeit sowohl zu Fuß als auch im Sattel unter Beweis stellte. Den Sieg in der EquiFit-Challenge und damit den Kreismeistertitel sicherte sich das Team Wetten II, in dem Sophia Brüggemeier und Lena Venmans an den Start gegangen waren. Silber für das Team Asperden-Kessel I (Rieke Theis, Sophia Warnecke) vor Goch I, mit Leni Kersting und Janne Bückers, die die Bronzemedaille gewinnen konnten. Auf E-Niveau siegte das Team Praest I (Dora Brinkmann, Elenore Schlöter) vor Wetten II (Klara Aengenheister, Thea Eichhof) und Goch II (Emma Reetz, Juli Küsters). Gold beim EquiFit Nachwuchs für Praest I (Zarah Oudendijk, Mila Jordan), vor Wetten II (Mia Eike, Paulina van Look) und Goch IV (Konstanze Püttgen, Moritz Janßen). Bei den Bambinis hatte Goch I (Helene u. Josefnine Dickhaus), vor Keppeln I (Leni Klostermann, Sonea Achilles) und Wetten I (Finn Bruckmann, Malou Schreiner) die Nase vorn. Für den gastgebenden RFV „von Bredow Wetten“ hatte das Wochenende zudem eine besondere Bedeutung: In die Veranstaltung waren die Vereinsmeisterschaften integriert. Damit kämpften die Vereinsmitglieder neben den Platzierungen in den einzelnen Prüfungen auch um die begehrten Meistertitel ihres Vereins. Neue Vereinsmeister wurden Tobias Borchers (Reiterwettbewerb), Finn Bruckmann (Führzügelklasse), Maya Brüggemeier (DRWB/Stilspringen) und Marie Linke (A-Dressur, A-Springen). Mit den Siegerehrungen ging ein abwechslungsreiches Sportwochenende zu Ende. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass die EquiFit-Challenge mehr ist als ein gewöhnliches Reitturnier. Schwimmen, Laufen, Dressur und Springen stellen ganz unterschiedliche Anforderungen und führen doch zu einem gemeinsamen Ziel, der bestmöglichen Leistung von Mensch und Pferd als Team. „Auch wenn es strahlenden Sonnenschein gab, mussten die Prüfungen in Dressur und Springen aufgrund des Regens der vergangenen Tage in die Halle gelegt werden, was der der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Zusammenhalt und Teamgeist in den Mannschaften waren deutlich zu spüren. Ob mit selbst gebastelten Plakaten oder lautstarke Anfeuerungsrufen. Auch die Abläufe der Helfer und die Organisation liefen Dank der Unterstützung durch die Vereinsmitglieder rund um die 1. Vorsitzende Annette van Stephoudt hervorragend. Am Ende freuten sich alle über die von ihnen und Ihren Vierbeinern erbrachten Leistungen“ erklärt die Pressewartin des gastgebenden Vereins Anna-Lena Gellen. Für den Kreispferdesportverband Kleve ist die EquiFit-Challenge damit ein besonderer Baustein in der Nachwuchs- und Breitensportförderung, wobei der RFV „von Bredow Wetten“ sich einmal mehr als engagierter Gastgeber erwies, der dem Pferdesport erneut ein Wochenende lang eine vielseitige Bühne bot. Das vom RFV von Bredow Wetten zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Siegerfoto auf A-Niveau (Kreismeistertitel) Wetten II, in dem Sophia Brüggemeier und Lena Venmans, Silber für das Team Asperden-Kessel I (Rieke Theis, Sophia Warnecke) vor Goch I, mit Leni Kersting und Janne Bückers, die die Bronzemedaille gewinnen konnten. Auf dem Foto rechts Anna Jacobs, Gottfried Mevissen, Wilma Hebben vom KPSV Kleve und die Vorsitzende des gastgebenden Vereins Annette van Stephoudt.
von Stephan Derks 9. September 2026
Der Pony-Einspännerfahrer überzeugt bei den Rheinischen Meisterschaften, starke Grundlage in der Dressur und gelungener Marathon ebneten den Weg zum Titel Der Jubel war groß: Herbert Troost darf sich neuer Rheinischer Meister 2026 im Pony-Einspännerfahren nennen. Mit einer überzeugenden Leistung über die verschiedenen Teilprüfungen sicherte sich der erfahrene Fahrsportler des Reit- und Fahrvereins Rheurdt (RFV) am Wochenende in Reichshof-Eiershagen den begehrten Titel und stellte einmal mehr seine Klasse im Gespannfahren unter Beweis. Bereits in der Dressur legte Troost mit seinem Pony Glaskow auf mittelschwerem Niveau den Grundstein für den späteren Erfolg. Mit einer hervorragenden Vorstellung sammelte er nur wenige Strafpunkte und verschaffte sich damit ein komfortables Punktepolster gegenüber der Konkurrenz. Diese Ausgangslage erwies sich im weiteren Verlauf der Meisterschaft als besonders wertvoll. Denn im anschließenden Marathon war erneut volle Konzentration gefragt. Die anspruchsvolle Geländeprüfung verlangte Pferd und Fahrer einiges ab. Troost meisterte die Herausforderungen jedoch souverän und kam mit einem gelungenen Ergebnis ins Ziel. Damit konnte er seine Führung behaupten und sich eine hervorragende Ausgangsposition für die abschließende Kegelprüfung sichern. Dort durfte sich der neue Rheinische Meister sogar noch einige Zeitstrafpunkte leisten. Sein Vorsprung aus Dressur und Marathon war groß genug, um die Konkurrenz letztlich auf Distanz zu halten. Am Ende stand fest: Herbert Troost ist Rheinischer Meister 2026 im Pony-Einspännerfahren. Silber gewann Erich Gerdads von der PSG St. Georg Grenzland. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte dabei auch sein langjähriger Beifahrer Karl-Heinz, der Troost seit Jahren zuverlässig zur Seite steht. Gerade im anspruchsvollen Fahrsport, bei dem es auf perfektes Zusammenspiel, Vertrauen und Erfahrung ankommt, ist ein eingespieltes Team ein entscheidender Erfolgsfaktor. Ausgerichtet wurden die Rheinischen Meisterschaften von den Fahrsportfreunden Reichshof, die für hervorragende Bedingungen und einen gelungenen Rahmen sorgten. Dafür gab es von den Beteiligten entsprechend viel Lob und Dank. Für Herbert Troost, dem amtierenden Kreismeister, ist der Gewinn des Rheinischen Meistertitels ein weiterer Höhepunkt in seiner langjährigen Laufbahn. Mit einer starken Dressur, einem gelungenen Marathon und genügend Reserven im Kegelparcours bewies er, dass Erfahrung, Routine und ein harmonisches Zusammenspiel mit seinem Pony und seinem Beifahrer auch auf Meisterschaftsebene den entscheidenden Unterschied machen können. Foto: RFV Rheurdt
von Stephan Derks 3. September 2026
Der Kreispferdesportverband Kleve gratuliert der dreifachen Medaillengewinnerin der Weltmeisterschaften in Aachen, Regine Mispelkamp , ganz herzlich zu ihren herausragenden Erfolgen in der Para-Dressur, Grade V. Vorsitzender Norbert Paeßens und Geschäftsführerin Wilma Hebben ließen es sich nicht nehmen, der für den RV Blücher Sevelen startenden Spitzenreiterin persönlich zu ihren beeindruckenden Leistungen zu gratulieren. Mit großer Anerkennung würdigten beide die sportlichen Erfolge und die außergewöhnliche Leistung Mispelkamps auf internationaler Bühne. Drei WM-Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Aachen sind nicht nur ein herausragender persönlicher Erfolg, sondern zugleich ein besonderer Moment für den Pferdesport im Kreis Kleve. „Regine Mispelkamp hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was mit Können, Leidenschaft, Disziplin und unbedingtem Willen möglich ist. Wir sind stolz, eine solch erfolgreiche Reiterin in unserem Kreisverband zu wissen“, betonten Norbert Paeßens und Wilma Hebben bei ihrem persönlichen Besuch. Der Kreispferdesportverband Kleve verbindet seine Glückwünsche mit großer Wertschätzung für die sportliche Leistung und wünscht Regine Mispelkamp für ihren weiteren Weg weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und vor allem Freude im Sattel. Das kleine Präsent, welches der Vorsitzende des Kreispferdesportverbandes Kleve, Norbert Paeßens, Regine Mispelkamp überreicht, gehörte zur persönlichen Gratulation der Spitzensportlerin, wobei er auch Mispelkamps Pferdepflegerin Nicole Hochstrat in die Glückwünsche zum Erfolg mit einschloss. Foto: Wilma Hebben
von Stephan Derks 30. August 2026
Nachfolgend die Turniertermine des Kreispferdesportverbandes (KPSV) Kleve für die Saison 2027 
von Stephan Derks 4. August 2026
Die Reiterin des RV Blücher Sevelen schreibt in Le Mans Vereinsgeschichte und meistert als junge Amazone ihre Premiere mit beeindruckender Souveränität LE MANS/KREIS KLEVE. Der Kreispferdesportverband Kleve darf sich über einen weiteren Erfolg in seiner jüngeren Geschichte freuen: Victoria Winkmann vom RV Blücher Sevelen hat bei den Pony-Europameisterschaften im französischen Le Mans mit der deutschen Dressurmannschaft die Goldmedaille gewonnen. Für die Nachwuchsreiterin war es zugleich die erste Europameisterschaft, die sie mit beeindruckender Souveränität meisterte. Gemeinsam mit Lilly Kasselmann auf Nasdaq FH, Lilli von Helldorff auf Nabucco HW und Leni-Sophie Gosmann auf Diamantini EA WE sicherte sich die deutsche Equipe mit 224,771 Punkten souverän den Europameistertitel vor Dänemark (220,342) und Schweden (214,971). Es war bereits der siebte Mannschaftstitel in Folge für die deutschen Pony-Dressurreiterinnen. Eine beeindruckende Erfolgsserie, die seit 2020 ununterbrochen anhält. Für Victoria Winkmann und ihre Palomino-Stute Peach begann der Wettkampf mit einer besonderen Aufgabe. Als erstes deutsches Paar gingen sie in die Teamwertung und legten einen starken Grundstein für den späteren Triumph. Mit einer ausdrucksstarken und harmonischen Vorstellung überschritten sie als erstes Paar des gesamten Wettbewerbs die 70-Prozent-Marke und verschafften der deutschen Mannschaft einen perfekten Auftakt. Gerade bei internationalen Championaten kommt dem ersten Starter eine besondere Bedeutung zu. Ein gelungener Beginn gibt der gesamten Mannschaft Sicherheit. Und genau das gelang der Reiterin des RV Blücher Sevelen eindrucksvoll. Mit Ruhe, Präzision und feinem Reiten präsentierten sich Winkmann und Peach nervenstark auf der großen europäischen Bühne und empfahlen sich auf Anhieb für die internationale Spitze des Pony-Dressursports. Bundestrainerin Caroline Roost sparte nach dem Wettbewerb nicht mit Lob für ihre Mannschaft. Die Ponys und Reiterinnen seien sowohl konditionell als auch mental hervorragend vorbereitet gewesen und hätten in Le Mans persönliche Bestleistungen gezeigt. Entscheidend seien die technische Präzision, die klassische Ausbildung sowie die große Harmonie zwischen Reiterinnen und Ponys gewesen. „Es ist nicht selbstverständlich, hier Mannschaftsgold zu gewinnen. Umso mehr freut es uns, dass die Reiterinnen und ihre Ponys als Einheit über sich hinausgewachsen sind“, erklärte die Bundestrainerin gegenüber der internationalen Presse. Für das beste Einzelergebnis der deutschen Mannschaft sorgte Leni-Sophie Gosmann mit ihrem Reitponyhengst Diamantini EA WE, die mit 75,600 Prozent zugleich die Gesamtwertung der Teamprüfung anführte. Lilly Kasselmann folgte mit Nasdaq FH und 74,857 Prozent auf Rang zwei, während Lilli von Helldorff mit Nabucco HW und 74,314 Prozent den dritten Platz belegte. Aus Sicht des Kreispferdesportverbandes Kleve besitzt der Titelgewinn jedoch eine ganz besondere Bedeutung. Mit Victoria Winkmann gehört erstmals seit langer Zeit wieder eine Reiterin aus dem Kreisgebiet zu einer deutschen Goldmannschaft bei Pony-Europameisterschaften. Ihr Erfolg ist zugleich eine Auszeichnung für die kontinuierliche Nachwuchsarbeit im Pferdesportkreis Kleve und beim RV Blücher Sevelen, der seit vielen Jahren talentierte Reiterinnen und Reiter auf ihrem sportlichen Weg begleitet. Der Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille ist für Victoria Winkmann der bislang größte Erfolg ihrer noch jungen Karriere. Mit Peach hat sie sich eindrucksvoll auf internationaler Bühne präsentiert und bewiesen, dass sie auch dem höchsten europäischen Niveau gewachsen ist. Im Kreis Kleve wird man die weiteren Starts bei den Europameisterschaften nun mit großer Spannung verfolgen. Denn nach diesem Traumauftakt darf die Hoffnung auf weitere Spitzenplatzierungen durchaus berechtigt sein. Riesenkompliment aber auch an Victoria`s Mutter Gabi, die für Ihre Tochter nicht nur hunderte Kilometer fährt, sondern durch ihre eigene, stetige Leistungs-/Einsatzbereitschaft einen wesentlichen Anteil an den Erfolgen hat. Fotos: privat
von Stephan Derks 15. Juli 2026
Mit hochklassigem Voltigiersport und spannenden Entscheidungen begeisterten die Rheinischen Meisterschaften am 11. und 12. Juli im Pferdesport- und Reittherapiezentrum (PRZ) Frechen Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen. Die besten Voltigiererinnen und Voltigierer des Pferdesportverbandes Rheinland kämpften in den verschiedenen Meisterschaftsklassen um die begehrten Titel und Medaillen. In der Rheinischen Meisterschaft im Gruppenvoltigieren der Junioren- und S-Gruppen entwickelte sich ein Wettbewerb auf hohem sportlichen Niveau. Bereits im ersten Umlauf setzte sich das Team des RSV Neuss-Grimlinghausen I an die Spitze und ließ sich diese Position auch in der abschließenden Kür nicht mehr nehmen. Gemeinsam mit dem Pferd Calypso und Longenführerin Stefanie Eggink überzeugte die Mannschaft mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung und sicherte sich mit einer Endnote von 7,510 souverän den Titel des Rheinischen Meisters 2026. Besonders die starke Kür, die mit 7,962 Punkten bewertet wurde, unterstrich die Klasse des neuen Titelträgers. Für einen herausragenden Erfolg aus Sicht des Kreispferdesportverbandes Kleve sorgte das Juniorteam des Clubs der Pferdefreunde Goch. Mit Da Vinci an der Longe von Helena Pyka zeigte die Mannschaft zwei konstant starke Durchgänge und durfte sich am Ende mit einer Endnote von 6,938 über die Silbermedaille und den Titel des Rheinischen Vizemeisters freuen. Der zweite Platz bestätigt einmal mehr die hervorragende Nachwuchsarbeit des Gocher Vereins und zählt zu den größten Erfolgen der vergangenen Jahre. Die Bronzemedaille ging an den Voltigierverein Köln-Dünnwald II. Das Team um Longenführer Maik Husmann präsentierte mit Calvaro de L’est insbesondere in der Kür eine überzeugende Leistung und verbesserte sich mit 7,359 Punkten im zweiten Umlauf noch auf den dritten Rang. Mit einer Gesamtnote von 6,832 sicherten sich die Kölner verdient einen Platz auf dem Siegerpodest. Knapp dahinter folgte das Rheurdter Team Equus 2 auf Rang vier vor dem Voltigierzentrum Meerbusch I. Auch diese Mannschaften zeigten anspruchsvolle Programme und trugen zu einer insgesamt bemerkenswert hohen Leistungsdichte bei. Die Zuschauer im PRZ Frechen erlebten an beiden Wettkampftagen Voltigiersport auf ausgezeichnetem Niveau, bei dem Athletik, Ausdrucksstärke und das harmonische Zusammenspiel zwischen Voltigierern, Pferd und Longenführer eindrucksvoll zur Geltung kamen. Die Rheinischen Meisterschaften bestätigten erneut die hohe Qualität des Voltigiersports im Rheinland. Besonders das starke Abschneiden des Juniorteams aus Goch und Rheurdt dürfte dem Voltigiersport im Kreis Kleve weiteren Auftrieb geben und macht Hoffnung auf erfolgreiche Auftritte bei den kommenden überregionalen Meisterschaften. Sämtliche Ergebnisse der RM können im Internet unter www.vaulting.events/2026015 eingesehen werden.
von Stephan Derks 8. Juli 2026
Beim Reit- und Fahrverein von Bredow Wetten wurde am ersten Juli-Wochenende um den Titel der Gespannfahrer gekämpft, Stephanie Keisers gewinnt den Niederrhein-Cup vor Markus Heinen WETTEN. Zwei Tage lang stand am ersten Juli-Wochenende die Anlage des Reit- und Fahrvereins von Bredow Wetten ganz im Zeichen des Fahrsports. Bei spannenden Wettbewerben kämpften die Gespannfahrerinnen und Gespannfahrer nicht nur um die Kreismeisterschaft der Einspänner, sondern am zweiten Turniertag auch um den Sieg im Niederrhein-Cup. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die abwechslungsreichen Prüfungen und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.  Den Titel des neuen Kreismeisters sicherte sich Herbert Troost vom Reit- und Fahrverein Rheurdt. Mit seinem erfahrenen Pferd Glasgow legte er bereits in der Dressur den Grundstein für den späteren Gesamterfolg. In dieser Disziplin standen präzise Hufschlagfiguren, exakte Gangarten und harmonisches Zusammenspiel zwischen Fahrer und Pferd im Mittelpunkt. Das Richterduo Annegret Hülsmann und Rebecca Roos bewertete dabei nicht nur die korrekte Ausführung der Lektionen und den Ausbildungsstand der Pferde, sondern auch das traditionsgerechte Gesamtbild aus Fahrer, Gespann und Kutsche. Troost überzeugte auf ganzer Linie und erhielt mit der Wertnote 7,9 die höchste Bewertung der Dressur. Knapp dahinter folgte Klaus Jeske vom Reit- und Fahrverein Emmerich mit seinem Pony Cassinis Ernie (7,8), während Lilly Witt, ebenfalls vom RFV Rheurdt, mit Grande und der Wertnote 7,0 den dritten Platz belegte. Im anschließenden Standard-Kegelfahren verschoben sich die Kräfteverhältnisse. Hier waren Schnelligkeit, Präzision und absolute Kontrolle über das Gespann gefragt. Auf dem Parcours galt es, die eng gesteckten Kegelpaare möglichst fehlerfrei und zügig zu durchfahren. Sigrid Kottsieper und Lilly Witt erwiesen sich dabei als die schnellsten Fahrerinnen und verwiesen Herbert Troost auf Rang drei dieser Prüfung. Auch im kombinierten Kegelfahren mit Geländehindernissen setzte sich Sigrid Kottsieper durch. Klaus Jeske belegte den zweiten Platz vor Lilly Witt, während Herbert Troost als Vierter ins Ziel kam. Dennoch reichte sein Vorsprung aus der Dressur sowie die konstanten Leistungen über alle Teilprüfungen hinweg aus, um sich den Gesamtsieg und damit den Kreismeistertitel zu sichern. Die Silbermedaille ging an den Emmericher Klaus Jeske, Bronze sicherte sich Lilly Witt. Bei den Zweispännern konnte in diesem Jahr mangels ausreichender Teilnehmerzahl hingegen kein Kreismeister ermittelt werden. Am zweiten Veranstaltungstag rückte der Niederrhein-Cup in den Mittelpunkt. In der Konkurrenz der Zweispänner setzte sich Stephanie Keisers aus Alpen-Veen gegen starke Konkurrenz durch und sicherte sich den Gesamtsieg. Den zweiten Platz belegte der Wettener Lokalmatador Markus Heinen, der vor heimischem Publikum ebenfalls mit einer überzeugenden Leistung aufwartete. Für den gastgebenden Reit- und Fahrverein von Bredow Wetten war das Turnier auch organisatorisch ein voller Erfolg. Die hervorragend vorbereitete Anlage bot beste Bedingungen für Teilnehmer und Pferde und wurde von den zahlreichen Besuchern ebenso gelobt wie die reibungslose Durchführung der Veranstaltung. „Ich habe mich nicht nur über die gezeigten Leistungen in den einzelnen Prüfungen gefreut, sondern auch über den großen Zuspruch, den wir seitens der Besucher erfahren haben“, zog Annette van Stephoudt vom ausrichtenden Verein ein durchweg positives Fazit. So endete ein gelungenes Fahrturnier mit spannenden sportlichen Entscheidungen, verdienten Siegern und einer Werbung für den Fahrsport am Niederrhein. Hinweis : die Fotos wurden vom gastgebenden Verein zur Verfügung gestellt!
von Stephan Derks 1. Juli 2026
Kreis Klever Reiter erzielen trotz Gluthitze insgesamt fünf Medaillen bei den Rheinischen Meisterschaften in Dressur und Springen auf Gut Langfort in Langenfeld KREIS KLEVE/LANGENFELD. Die Rheinischen Meisterschaften in Dressur und Springen auf Gut Langfort in Langenfeld verlangten am vergangenen Wochenende allen Beteiligten alles ab. Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke machten die Titelkämpfe zu einer besonderen Herausforderung. Und zwar für Pferde, Reiter, Helfer, Offizielle und Zuschauer gleichermaßen. Dennoch entwickelten sich spannende Wettbewerbe auf hohem sportlichem Niveau, bei denen die Reiterinnen und Reiter aus dem Kreispferdesportverband Kleve mit starken Leistungen und mehreren Medaillengewinnen überzeugten. Die außergewöhnliche Wetterlage hatte im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Einige Kreisverbände verzichteten aufgrund der extremen Hitze sogar darauf, ihre Mannschaften an den Start zu schicken. Allerdings hatte sich der Pferdesportverband Rheinland bewusst für die Durchführung der Meisterschaften entschieden und auf der gesamten Anlage zahlreiche Maßnahmen getroffen, um Pferden und Reitern bestmögliche Bedingungen zu bieten. Schattenplätze, Kühlmöglichkeiten und eine angepasste Organisation sollten die Belastung minimieren. Dennoch blieb Kritik an der Entscheidung nicht aus. Für die Verantwortlichen stand jedoch stets das Wohl der Pferde und der Aktiven an erster Stelle. Sportlich arrangierten sich die Teilnehmer mit den schwierigen Bedingungen und lieferten den Zuschauern sehenswerte Wettkämpfe. Besonders erfreulich verliefen die Meisterschaften aus Sicht des Kreispferdesportverbandes Kleve im Springlager. Sebastian Adams aus Kerken gelang die erfolgreiche Titelverteidigung bei den Rheinischen Meisterschaften der Springreiter. Im Sattel von Aragono Z blieb er auch in der abschließenden Drei-Sterne-Springprüfung der Klasse S fehlerfrei und absolvierte den anspruchsvollen Parcours in 85,93 Sekunden. Damit verwies er Thomas Weinsberg, Würselen, mit V-Power Z (0/88,73 Sekunden) auf Rang zwei. Bronze sicherte sich Martin Sterzenbach, Gahlen, mit Cascorado vor Luisa Tucht aus Wülfrath auf van Faelz. Für Adams bedeutete die makellose Vorstellung erneut die Goldmedaille und den Titel des Rheinischen Meisters. Auch im Dressurviereck gab es Gold für den Kreis Kleve. Anna-Lena Krahnen vom Reiterverein Brauershof Geldern gewann das Nachwuchs-Championat der Junioren und durfte sich über den Meistertitel freuen. Eine beeindruckende Vorstellung zeigte zudem Viktoria Winkmann vom Reitverein Blücher Sevelen. Mit ihrer Palomino-Stute Peach dominierte sie die Pony-Dressur in allen drei Prüfungen und gewann auch das Finale, eine L-Dressur-Kür, mit hervorragenden 913 Punkten deutlich vor der Konkurrenz. Der verdiente Lohn war nicht nur die Goldmedaille und der Titel der Rheinischen Meisterin, sondern auch die Qualifikation für die Europameisterschaften, die vom 29. Juli bis 02. August im französischen Le Mans ausgerichtet werden. Ein weiterer Meilenstein in der noch jungen Karriere der talentierten Nachwuchsreiterin. Weitere Edelmetalle gingen ebenfalls an Reiterinnen aus dem Kreis Kleve. Stella de Winkel vom RFV von Driesen Asperden-Kessel ritt mit Diadem zur Silbermedaille im Holger-Hetzel-Nachwuchschampionat der Children und Junioren. Bronze sicherte sich Jonna Esser vom Kerkener Equestrian Sports Team, die mit Evangeline bei den Jungen Reitern im Springen einen Platz auf dem Podium erreichte. Auch wenn es für die weiteren Starterinnen und Starter aus dem Kreis Kleve am Ende nicht zu einer Medaille reichte, präsentierten sie sich in den verschiedenen Qualifikations- und Meisterschaftsprüfungen mit ansprechenden Leistungen und bewiesen einmal mehr das hohe sportliche Niveau des Kreisverbandes. Bereits jetzt richtet sich der Blick auf das kommende Jahr. Dann stehen auch wieder die Rheinischen Meisterschaften in der Para-Dressur auf dem Programm. Die Sevelener Paralympics-Reiterin Regine Mispelkamp wird dann ihren Meistertitel verteidigen und erneut zu den großen Favoritinnen zählen. Fazit: Trotz extremer Temperaturen wurden die Rheinischen Meisterschaften ihrem sportlichen Anspruch gerecht. Die Reiterinnen und Reiter aus dem Kreispferdesportverband Kleve kehrten mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie zahlreichen starken Platzierungen aus Langenfeld zurück und setzten damit ein eindrucksvolles Ausrufezeichen im rheinischen Pferdesport.
von Stephan Derks 12. Juni 2026
Das Foto (PSVR) zeigt: von links nach rechts Heidi van Thiel, Präsidentin PSVR, Dr. Friedrich-Wilhelm Hanbücken,bekam die Ehrennadel in Gold, Roger Haunhorst, bekam die Trainernadel in Gold und der Asperdener Peter Jansen Senior Lebenswerk eines Pioniers gewürdigt: Peter Janssen sen. erhält besondere Ehrung des Pferdesportverbandes Rheinland Asperden/Rheinland. Eine Persönlichkeit, die den Pferdesport über Jahrzehnte geprägt hat wie kaum eine andere, wurde kürzlich im Rahmen der Delegiertenversammlung des Pferdesportverbandes Rheinland für ihr Lebenswerk geehrt: Peter Janssen senior aus Asperden erhielt eine besondere Auszeichnung – eine Würdigung für jahrzehntelanges Engagement, Innovationsgeist und unermüdlichen Einsatz für den Vielseitigkeitssport. Dabei bedarf es in der Reitsportszene eigentlich keiner großen Vorstellung mehr: Peter Janssen sen. ist weit über die Grenzen des Rheinlands hinaus bekannt – und vor allem geschätzt. Ob auf Turnierplätzen, bei großen Championaten oder internationalen Veranstaltungen: Sein Name steht seit Jahrzehnten für Kompetenz, Verlässlichkeit und Leidenschaft für den Pferdesport. Besonders eng verbunden ist Janssen seit jeher mit dem Vielseitigkeitssport. Doch sein wohl größter Verdienst reicht weit über sportliche Leidenschaft hinaus: Als Erfinder der sogenannten „Rechenstelle“ revolutionierte er die Turnierorganisation nachhaltig. Was heute selbstverständlich erscheint, war einst eine bahnbrechende Idee. Stundenlanges Rechnen nach einer Prüfung gehörte plötzlich der Vergangenheit an. Veranstalter profitierten von deutlich vereinfachten Abläufen, Reiterinnen und Reiter von schnellen und vor allem korrekten Ergebnissen. Mit seinem Konzept schuf Peter Janssen sen. ein System, das den Turniersport moderner, transparenter und effizienter machte. Heute können Interessierte Ergebnisse vielfach sogar live verfolgen – eine Entwicklung, deren Ursprung unmittelbar auf seinen Ideen basiert. Damit wurde der Asperdener zu einem echten Pionier im Pferdesport. Sein Fachwissen und seine Erfahrung führten ihn längst weit über regionale Grenzen hinaus. Weltweit war Peter Janssen sen. im Einsatz, sein Know-how wurde international geschätzt. Selbst bei Weltreiterspielen vertraute man auf seine Expertise – ein eindrucksvoller Beleg für die Anerkennung, die sich der Asperdener über Jahrzehnte erarbeitet hat. Der Pferdesportverband Rheinland hatte Peter Janssen sen. bereits im Laufe der Jahre mit sämtlichen verfügbaren Auszeichnungen geehrt. Umso bemerkenswerter ist die nun erfolgte Würdigung seines Lebenswerks. In dem Jahr, in dem Janssen seinen 80. Geburtstag feiert, wollte der Verband noch einmal ein sichtbares Zeichen des Dankes setzen. Denn eines steht außer Frage: Aus dem Vielseitigkeitssport ist Peter Janssen Senior längst nicht mehr wegzudenken. Mit Innovationskraft, Herzblut und außergewöhnlichem Engagement hat er Generationen von Reitern, Veranstaltern und Funktionären begleitet – und den Pferdesport nachhaltig geprägt. Die Ehrung für sein Lebenswerk ist deshalb weit mehr als eine Auszeichnung: Sie ist ein Zeichen tief empfundener Anerkennung für eine außergewöhnliche Lebensleistung.
von Stephan Derks 11. Juni 2026
Großer Erfolg für den Reitverein Blücher Sevelen: Para-Dressurreiterin Regine Mispelkamp hat beim renommierten Balve Optimum den Deutschen Meistertitel in der Para-Dressur gewonnen. Mit ihrem Pferd Highlander Delight’s setzte sich die erfahrene Athletin in der Wertung der Grades IV und V gegen starke Konkurrenz durch und sicherte sich die Goldmedaille. Die Deutschen Meisterschaften der Para-Dressur fanden traditionell parallel zu den nationalen Titelkämpfen des Regelsports statt und galten zugleich als wichtige Sichtung für die kommenden Weltmeisterschaften in Aachen. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen der Athletinnen und Athleten wurden die Meistertitel erneut in zwei Wertungsklassen vergeben. Während bei den Grades I bis III Heidemarie Dresing mit ihrem Pferd Poesie souverän ihren bereits sechsten Deutschen Meistertitel gewann, entwickelte sich die Entscheidung in den Grades IV und V zu einem echten Krimi. Bis zum letzten Ritt blieb der Ausgang offen. Doch Regine Mispelkamp bewahrte die Nerven, zeigte ihre ganze Routine und überzeugte mit einer fehlerfreien Kür. Mit dieser starken Leistung sicherte sie sich verdient die Goldmedaille und damit den Titel der Deutschen Meisterin. Die Silbermedaille ging an Helen Schildhauer mit Vulkan Vegas IB, die als Newcomerin für die Überraschung des Turniers sorgte. Bronze gewann Anna-Lena Niehues mit Vive L’amour. Für Regine Mispelkamp und den RV Blücher Sevelen ist dieser Titelgewinn ein weiterer Höhepunkt in einer bereits erfolgreichen Karriere. Die Para-Dressurreiterin zählt seit Jahren zu den Aushängeschildern des deutschen Para-Reitsports und stellte in Balve erneut eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zur nationalen Spitze gehört. Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft setzt Mispelkamp zugleich ein starkes Zeichen im Hinblick auf die bevorstehenden internationalen Aufgaben. Die gezeigte Form macht Hoffnung auf weitere Erfolge bei den Weltmeisterschaften, die in diesem Jahr in Aachen ausgetragen werden. Entsprechend groß war die Freude im Lager des RV Blücher Sevelen, dessen Farben die erfolgreiche Reiterin seit vielen Jahren vertritt. Der Deutsche Meistertitel in Balve ist nicht nur ein persönlicher Triumph für Regine Mispelkamp, sondern auch eine besondere Auszeichnung für ihren Heimatverein und den gesamten Pferdesport am Niederrhein. 
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